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Das Jahreskonzert der Tomburg Winds Orchester im Stadttheater begeisterte.
Wer sich nicht bereits im Vorverkauf eine Eintrittskarte gesichert hatte, hatte keine Chance mehr, dieses Konzert mitzuerleben. Drei kurzweilige Stunden boten die drei Formationen der Tomburg Winds ihrem Publikum.

Es begannen mit beschwingten Melodien die jüngsten Musiker und Musikerinnen der Tomburg Winds I gut gelaunt unter der Leitung von Andrew Noah Cap. Nicht zuletzt das bunte Orchester-Ouftit der Kinder ließ die gute Laune gleich auf die Zuhörer überspringen.
Gefolgt von diesem fröhlichen Auftritt und nach der offiziellen Begrüßung einiger Ehrengäste durch Moderator Roland Keil setzten die Tomburg Winds II das Programm fort. Fünf Werke unterschiedlichster Art wurden unter der Leitung von Georg Heide gekonnt dargeboten. Die Musiker und Musikerinnen sind hier im Durchschnitt bereits älter und entsprechend erfahrener. So konnte den ganz Kleinen schnell deutlich werden, wohin die Entwicklung weiter geht, wenn sie nur dabei bleiben.

Nach der Pause begrüßten die Tomburg Winds III unter der Leitung von Adi Becker das Publikum musikalisch mit „Condacum", einer Originalkomposition von Jan Van der Roost. Dieses Werk ist eines von dreien, mit denen das Orchester im Oktober den anspruchsvollen Landes-Orchester Wettbewerb in Paderborn mit der Note „Sehr Gut" abgeschlossen hatte.

Bevor es im Programm weiterging, war es an der Zeit, dass Vera Weiß, Vorsitzende des Fördervereins der Musikschule und Roland Keil eine Wette vom letzten Konzert einlösten: Bei dem Galakonzert anlässlich des 35-jährigen Bestehens der Musikschule Meckenheim Rheinbach Swisttal im Mai dieses Jahres hatten sich statt der gewetteten 35 Neumitglieder damals „nur" 31 neue Bewerber gefunden, und so ging es für die Beiden nun an die Blockflöten. Mit „Sur le Pont d´Avignon", begleitet vom großen Blasorchester der Musikschule, überraschten sie alle Anwesenden und wurden mit reichlich Applaus belohnt.

Programmmusik folgte mit „Crusaders", einer Komposition des Leiters der Tomburg Winds I, Andrew Noah Cap, in dem es thematisch um einen Kreuzzug nach Jerusalem geht. Hier konnte man fremdartige Klänge, Harmonien und Motive hören und nahm so gewissermaßen voller Spannung an diesem Kreuzzug teil.
Eine weitere Originalkomposition unter dem Namen „English Folk Song Suite" enthielt eher klassische Harmonien und Rhythmen, bis hin zur Marschmusik.

Neben „Danny Boy", einer traditionell irischen Weise, arrangiert für Blasorchester, und „Into the Joy of Spring" von James Swearingen ging mit einem Toto-Medley und einer Zugabe mit Musik von Duke Ellington ein großartiger Konzertabend zu Ende.
Und bei der „After Show Party" in der Gaststätte „Da Pino" konnte die Anspannung einer lockeren Gelöstheit und Ausgelassenheit weichen.

Bericht: B. Zingsheim
Fotos: G. Spittel |