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Das JBO Tomburg Winds beim Orchesterwettbewerb in Schmallenberg


Rheinbach, 6. Mai 2018 – Am 28.04.2018 machten wir – das Jugendblasorchester der Tomburg Winds und sein Dirigent Georg Heide sowie die begleitenden Eltern Angela Klotz, Christiane Becker-Nett und Rüdiger Pütz – gegen 11:30 Uhr mit dem Bus los ab dem Sürster Weg Richtung Schmallenberg. Dort fand vom 27. – 30. April 2018 das Landesmusikfest des Volksmusikerbundes NRW statt.

Platzkonzert in Schmallenberg 2018

Mit Ankunft am Kirchplatz in Schmallenberg gegen 14:00 Uhr, nahm uns Claus Kratzenberg, der Leiter der Musikschule Voreifel, schon in Empfang um uns tatkräftig bei unserem Platzkonzert zu unterstützen. Ein Tolles Konzert, das uns viel Spaß gemacht hat! Die Sonne spielte mit und anschließend gab’s am Getränkewagen für alle noch eine Erfrischung.

Anschließend ging’s mit dem Bus in die Jugendherberge nach Winterberg. Mit einer halben Stunde Fahrt ein wenig weit, aber durchaus lohnenswert: Tolle Landschaft und eine schöne, gepflegte und moderne Jugendherberge. Auch das Essen dort war nicht zu verachten. Nach dem Abendessen gab’s noch eine Probeeinheit für das Wertungsspiel am nächsten Morgen – schließlich sollte jede Note sitzen!

Ein Abend in der Jugendherberge

Nachtruhe – oder so! Auf manchem Zimmer wurde mit viel Spaß die Nacht zum Tag gemacht. Entsprechend erschlagen waren die Erwachsenen am nächsten Tag, denn es hieß wieder früh los.

Morgens war um 08:30 Uhr die Abfahrt zum Wertungsspiel in der Schützenhalle Fleckenberg, einem kleinen Vorort von Schmallenberg. In unserem Einspielraum in einer nahegelegenen Grundschule hatten die Kleinen für uns noch viele gute Wünsche an die Tafel geschrieben. Vor dem Wertungsspiel empfing uns wieder Claus um uns moralisch und tatkräftig zu unterstützen. Jetzt wurde es Ernst!

Wertungsspiel Landesmusikfest NRW

Doch die Aufregung legte sich schnell und wir lieferten ein hervorragendes Vorspiel ab. Angetreten waren wir in der Kategorie 2 mit den beiden Selbstwahlstücken „Beautiful Savior“ von James Swearingen und „Shackelford Banks (Tale of Wild Mustangs)“ von Jay Bocook.

Die anschließende Besprechung der Jury mit Claus und Georg zeigte schon die Begeisterung der Jury. Der Juryvorsitzende hob besonders den sehr guten künstlerischen Gesamteindruck des Orchesters hervor. Das JBO sei unter der Leitung seines Dirigenten auf einem sehr guten Weg und man könne am Spiel auch erkennen, dass die jungen Musikerinnen und Musiker durch gute, qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer betreut werden. Georg und Claus freuten sich sehr über das große Lob für das Orchester und die Arbeit der Musikschule.

Wir lauschten anschließend noch dem Vortrag des nachfolgenden und letzten Orchesters in der Wertung, bevor es dann im Regen zurück in die Jugendherberge ging. Wir hofften auf Wetterbesserung…. Dann ab mit dem Bus zum Festumzug! Uns erwartete eine Stunde Umzug mit Tambourcorps, Schützenvereinen, Blaskapellen. Das Wetter hatte sich aufgeklart und so konnten wir den Nachmittag dort noch genießen. An der Stadthalle gab’s dann im strahlenden Sonnenschein Live-Musik der Band „Blechblos’n – die bayrische Band“. Wir wären gerne noch geblieben, doch gegen 17:00 Uhr wurde zur Rückfahrt nach Rheinbach gerufen.

Im Bus zeigte uns Georg dann die Urkunde und wir freuten uns sehr über den großen Erfolg: Mit der Gesamtpunktzahl von 94,7 (von 100 Punkten) erhielten wir mit dem Prädikat „Mit hervorragendem Erfolg“ die bestmögliche Bewertung in dieser Kategorie, und auch die bisher höchste Punktzahl bei einem Wertungsspiel überhaupt. Wir wurde also von der Expertenjury für die intensive Probenarbeit der letzten Wochen belohnt. Besonders die 10 Punkte in Dynamik und Klangausgleich freuten Georg und Claus sehr.

Gegen 20:00 Uhr kamen wir dann wieder glücklich und müde am Sürster Weg an.

Georg, wann geht’s wieder zu einem Musikfestival?

Doris Sürtenich